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Abgeschlossene Projekte

 


Neue Formen von Industriearbeit – Herausforderungen und Folgen neuer Produktionssysteme

Hintergrund/Problemstellung
Hintergrund des Projektvorhabens ist der generelle Befund, dass seit einigen Jahren in der Industrie eine intensive Auseinandersetzung über die Verbreitung Ganzheitlicher Produktionssysteme (GPS) stattfindet. Mit der Einführung von GPS sollen Prozesse systematisch und übergreifend zugleich standardisiert und flexibilisiert werden. Es wird davon ausgegangen, dass mit der Einführung dieses Konzepts betriebliche Reorganisationsprozesse einen neuen Schub erhalten, indem in den Unternehmen versucht wird, bisherige Einzelansätze der Rationalisierung in ein Gesamtkonzept zu überführen. In arbeits- und industriesoziologischer Perspektive ist es vermutlich nicht überzogen, von einem neuen Rationalisierungsparadigma zu sprechen.

Zielsetzung
Das Projektvorhaben richtet sich auf eine vertiefende qualitative Analyse der Voraussetzungen, Einführungsprozesse und Arbeitsfolgen ganzheitlicher Produktionssysteme. Angenommen wird, dass sich die Arbeitssituation der Beschäftigten auf den unterschiedlichsten Ebenen – von Produktionsarbeit bis hin zu Angestelltenarbeit – deutlich verändert. Es können widersprüchliche Konsequenzen vermutet werden: Einerseits sollen durch Standardisierung Tätigkeiten vereinfacht werden, andererseits wird mit dem Konzept auf eine verstärkte Partizipation der Mitarbeiter abgestellt. Begleitet wird diese Entwicklung möglicherweise von einem nachhaltigen Wandel der Führungskonzepte. Grundsätzlich soll sich daher der Fokus der Analyse nicht nur auf die Produktion im engeren Sinn, sondern auch auf der Produktion vor- und nachgelagerter Prozesse des Engineerings, der Entwicklung und der Administration richten.

Methodisches Vorgehen
Empirische Basis des Projektes sollen Fallstudienanalysen der Einführung und der Auswirkungen Ganzheitlicher Produktionssysteme in Industrieunternehmen sein.

 

Projektpartner
Aufgrund seiner breit angelegten Fragestellung wird das Vorhaben im Kontext einer interdisziplinären Projektkooperation zwischen Industriesoziologie und Ingenieurswissenschaften durch die Lehrstühle Wirtschafts- und Industriesoziologie und Arbeits- und Produktionssysteme der TU Dortmund bearbeitet.

Ergebnisse
Insgesamt bezieht sich das vorliegende Vorhaben konzeptionell auf die laufende sozialwissenschaftliche Debatte um die Zukunft von Arbeit und will hierzu einen substantiellen und weiterführenden Beitrag liefern. Vor dem Hintergrund der Fallstudienergebnisse sollen somit verallgemeinerbare Erkenntnisse zu den Einführungsprozessen, Arbeitsfolgen und arbeitspolitischen Konsequenzen der Einführung von GPS gewonnen werden. Auf dieser Basis strebt das Projekt einen empirisch fundierten Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Debatte über die Entwicklung von Industriearbeit in der Wissensgesellschaft an.

 

Laufzeit:

Mai 2012 bis März 2014

Förderung:

Hans-Böckler-Stiftung (HBS)

Projektkoordination und Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hartmut Kirsch-Kreinsen, Dr. Jörg Abel, Dr. Peter Ittermann

 

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AEGIS

Seit 1. Januar 2009 ist der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie an einem Forschungsprojekt mit dem Titel "Advancing Knowledge-Intensive Entrepreneurship and Innovation for Economic Growth and Social Well-being in Europe" (AEGIS) beteiligt. "Knowledge-Intensive Entrepreneurship" wird hierbei als wichtiger und notwendiger Mechanismus zwischen Wissensgenerierung und dessen Transformation in Wirtschaftsaktivitäten verstanden und sowohl auf Mikro- als auch auf Makroebene sowie auf Politikebene untersucht. Das internationale Verbundprojekt wird als sogenanntes Large-Scale-Project im siebten Rahmenprogramm der EU mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert und von der Università Commerciale Luigi Bocconi in Mailand koordiniert. Insgesamt sind 21 sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Partner beteiligt.

Das Volumen für den Dortmunder Anteil umfasst eine halbe Wissenschaftlerstelle für ca. 2,5 Jahre. Der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie geht in diesem Zusammenhang empirisch und konzeptionell der Frage nach, was "Knowledge-Intensive Entrepreneurship" unter den sich wandelnden Strukturbedingungen traditioneller Industriesektoren bedeuten kann. Insbesondere geht es dabei darum, inwieweit neues Wissen und neue Technologien zur Standortsicherung von Unternehmen aus traditionellen Sektoren beitragen kann.

 

Laufzeit:

Januar 2009 bis Dezember 2011

Förderung:

EU, 7. Rahmenprogramm, Thema 8: Socio economic Sciences and Humanities

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, M.A. Isabel Schwinge

 


WamoPro - Wandlungsfähigkeit durch modulare Produktionssysteme

Problemstellung

Eine Vielzahl bereits bekannter Wandlungstreiber, wie neue Technologieentwicklungen oder schwankende Stückzahlen, wirken auf die Produktionssysteme der Unternehmen ein. Die Optimierung von Produktionssystemen hinsichtlich wechselnder und nicht planbarer Anforderungen wird somit für Unternehmen zunehmend erfolgsentscheidend.

Ein konkreter Wandlungsbedarf durch ändernde Produkt- und Marktanforderungen, neue Technologieentwicklungen, schwankende Stückzahlen etc., der von Unternehmen zwar wahrgenommen wird, ist jedoch nicht in Richtung und Intensität messbar. Dieser Wandlungsbedarf entsteht meist nicht sprunghaft, sondern kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund gilt es, die aktive Gestaltung der Wandlungsfähigkeit als stetigen und kontinuierlichen Verbesserungs- bzw. Wandlungsprozess zu verstehen. Desweiteren muss man davon ausgehen, dass es auch zu gravierenden Innovationssprüngen (diskontinuierlicher Wandel) kommen kann. Um in solchen Situationen schnell agieren und reagieren zu können, sollten einem Unternehmen technologisch und organisational umsetzbare, betriebswirtschaftlich rentable Handlungsoptionen zur Verfügung stehen, um so eine optimale Wandlungsfähigkeit vorhalten zu können.

Projektziel

Das Ziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung und Implementierung einer ganzheitlichen Methode zur Erreichung einer optimalen Wandlungsfähigkeit durch die Konfiguration modularer Produktionssysteme. In diesem Zusammenhang steht der Begriff Produktionssystem nicht nur für eine technische Einheit, sondern für die Verbindung dieser mit dem Menschen und der Organisation. Es erfolgt eine Modularisierung der bestehenden Produktionssysteme in Module innerhalb der drei Dimensionen Technologie, Organisation und Personal. Im Zuge der Modularisierung und der Synchronisation kann es sowohl zu einer Erweiterung um neue Module innerhalb der drei Dimensionen, als auch zu einer Optimierung sowie zu einer Aussortierung vorhandener Module kommen. Auch die Analyse der Substituierbarkeit sowie der Wechselwirkungen einzelner Module werden Teil der Fragestellung sein. Unter besonderer Berücksichtigung von Kosten-Nutzen-Aspekten werden hieraus modulare Produktionssysteme konfiguriert und in das Gesamtsystem eines Unternehmens eingegliedert.

Innerhalb des Projektes sollen stets durch diese Gestaltungsmöglichkeiten, in Bezug auf den Wandlungsbedarf von Unternehmen sowie die daraus resultierende Entwicklung von Handlungsalternativen und Wandlungsmaßnahmen in Abhängigkeit der Variablen Innovation und Zeit, sowohl kontinuierliche als auch diskontinuierliche Wandlungsmaßnahmen ermöglicht werden.

 

Laufzeit:

September 2010 bis August 2013

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung, Projektträger PTKA Karlsruhe im Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“.

Projektkoordination und Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hartmut Kirsch-Kreinsen, Dipl.-Ök. Tobias Wienzek

 

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Innovationsmanagement für Lowtech-Hightech-Kooperationen - Low2High

Das Projekt analysiert den bisher weitgehend unbeachteten Aspekt des Managements von Innovationskooperationen zwischen sog. Lowtech- und High-tech-Unternehmen. Bei ersteren handelt es sich um Unternehmen, die nur einen geringen Aufwand für eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erbringen, während Hightech-Unternehmen einen vergleichsweise hohen FuE-Aufwand betrieben. Der konkrete Analysefokus richtet sich auf die Barrieren und Hemmnisse, die Kooperationsbeziehungen zwischen Lowtech- und Hightech-Unternehmen behindern können. Davon ausgehend untersucht das Projektvorhaben, welche Ansatzpunkte zur Verbesserung und Optimierung der Kooperationsbeziehungen existieren und welcher methodische Entwicklungsbedarf besteht. Aufbauend auf den Ergebnissen der Analyse von Innovationskooperationen, sollen geeignete Tools und Methoden zur Überwindung der spezifischen Barrieren für Lowtech-Hightech-Kooperationen mit am Projekt beteiligten Unternehmen zusammen konzipiert und erprobt werden. Insbesondere stehen dabei die besonderen Anforderungen an Innovationen von Lowtech-KMU im Fokus. Dabei handelt es sich sowohl um Prozess- als auch um Produktinnovationen. Die Hightech-Unternehmen, mit denen Lowtech-Unternehmen kooperieren, können sowohl Kunden und Lieferanten verschiedenster Herkunft als auch Technologieausrüster sein.

Generell zielt das Projektvorhaben auf eine Ausweitung bekannter Ansatzpunkte, Methoden und Verfahren des Innovationsmanagements auf die besondere Innovationssituation von Lowtech-KMU in Hinblick auf ihre Kooperationsbeziehungen mit Hightech-Unternehmen. Somit beabsichtigt das Projekt, die Forschungslücke zwischen der allgemeinen Forschung über Innovationskooperationen und der Lowtech-Hightech-Debatte zu schließen und die Ergebnisse in unternehmenspraktischer sowie auch innovationspolitischer Hinsicht fruchtbar zu machen.

Neben dem Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie sind zwei weitere Forschungseinrichtungen, vier Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie drei Transferpartner an diesem Projekt beteiligt. Die Koordination des Projektes liegt beim Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung, Karlsruhe (Abteilung für Industrie- und Serviceinnovationen).

 

Laufzeit:

Mai 2008 bis April 2011

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung, Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (PT-DLR), Forschungs-und Entwicklungsprogramm "Arbeiten-Lernen-Kompetenzen entwickeln", Bekanntmachung: "Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements"

Projektkoordination und Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Dipl.-Ök. Tobias Wienzek

 

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DFG-Forschungsprojekt: "Bedingungen und Entwicklungsperspektiven "einfacher" Industriearbeit"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ab Frühjahr 2008 am Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie (Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen) der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät ein Forschungsprojekt, das die Entwicklungsperspektiven industrieller Einfacharbeit in Deutschland untersuchen wird. Einfache Arbeit wird als Tätigkeit verstanden, die eine geringe Komplexität aufweist, kaum größere Anforderungen an die Beschäftigten stellt und deren Ausführung nur begrenzte Qualifikationen voraussetzt. Im Mainstream der Forschung und der öffentlichen Debatte wird seit geraumer Zeit die Auffassung vertreten, dass dieser Arbeitstypus angesichts des Konkurrenzdrucks der Globalisierung und generell steigender Anforderungen an Qualifikationen und Wissen der Erwerbstätigen nur noch eine Restgröße bei der Entwicklung der Erwerbsarbeit in Deutschland darstelle. Lediglich im Servicebereich findet sich Einfacharbeit in größerem Umfang. Ausgehend von ersten empirischen Eindrücken soll im geplanten Projekt hingegen die These überprüft werden, dass Einfacharbeit auch im industriellen Sektor unter spezifischen Bedingungen eine stabile Entwicklungsperspektive für Industriearbeit darstellt.

Das Forschungsprojekt stützt sich auf eine Kombination qualitativer und quantitativer Erhebungsmethoden. Bei den qualitativen Methoden werden Fallstudien in Unternehmen aus verschiedenen Industriebranchen und Experteninterviews. Die quantitative Untersuchung soll auf verfügbare statistische Datensätze (z.B. Mikrozensus, BIBB/IAB-Erwerbstätigenerhebung, IAB-Betriebspanel) zurückgreifen.

Zielsetzung des Projektes ist es, einen empirisch fundierten und differenzierten Beitrag zur Debatte um den wirtschaftlichen Strukturwandel und die Entwicklungstendenzen von Industriearbeit zu erarbeiten. Im Einzelnen soll die empirische Analyse zeigen, ob und in welchem Ausmaß Einfacharbeit auftritt, auf welche Sektoren sie sich bezieht und in welchen Branchen, Betriebsgrößen und möglicherweise Regionen sie stattfindet. Soweit möglich, sollen dabei auch internationale Bezüge hergestellt werden. Mit der Zielsetzung des Projektes verbindet sich darüber hinaus eine arbeitsmarktpolitische Perspektive: Es sollen die Chancen für niedrig qualifizierte Erwerbstätige im industriellen Bereich herausgearbeitet werden. Zugespitzt, es geht um die Chancen von "Low-Skill"-Arbeit in einem "High-Skill"- und "Hightech"-Land wie Deutschland.

 

Laufzeit:

Mai 2008 bis Mai 2012

Förderung:

DFG

Projektkoordination und Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Dr. Jörg Abel, Dr. Peter Ittermann

 

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Produktionsforschung 2020

Im Auftrag des BMBF bearbeitet der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie in Kooperation mit ca. 20 Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie dem VDMA eine Studie unter dem Titel "Produktionsforschung 2020". Das Konsortium wird vom Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Technischen Universität Darmstadt koordiniert. Das Ziel ist die Entwicklung eines neuen produktionstechnischen Rahmenkonzepts, das das bisherige Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" ab 2011 ablösen soll.

Die Produktionsforschung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes. In Zeiten struktureller Umbrüche kommt ihr eine besonders wichtige Aufgabe zu. Gefragt sind eine aktive und vorausschauende Technologieentwicklung und die rasche Reaktion auf den sozialen und ökologischen Wandel, damit die industrielle Produktion auch langfristig im Wettbewerb bestehen und sich den stets neuen Anforderungen stellen kann. In sechs Arbeitsgruppen sollen die standortrelevanten Wettbewerbsfaktoren ermittelt, der Handlungsbedarf abgeleitet und der Forschungsbedarf ermittelt werden. Der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie ist gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart, für das Arbeitspaket "Qualifikation und Wissen" verantwortlich.

 

Laufzeit:

Februar 2009 bis Dezember 2009

Förderung:

BMBF

Ansprechpartner:

Dr. Jörg Abel

 


 

Vorstudie: "Transferinitiative - Transfer von Forschungsergebnissen in die mittelständische Industrie"

Im Auftrag des BMBF bearbeitet der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie in Kooperation mit den Fraunhofer Instituten für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO Stuttgart) und für System- und Innovationsforschung (ISI Karlsruhe) eine Vorstudie zum Thema "Transferinitiative - Transfer von Forschungsergebnissen in die mittelständische Industrie". Die Voruntersuchung hat zum Ziel, sich gezielt mit dem Thema Transfer von Forschungsergebnissen in die mittelständische Industrie zu beschäftigen und konkrete Lösungsvorschläge für eine nachhaltige Verbesserung des Ergebnistransfers in die mittelständische Industrie zu erarbeiten: Wie kann es gelingen, Forschungsergebnisse möglichst vielen Unternehmen zugänglich zu machen und möglichst breit umzusetzen? Neben diesem eher operativen Ziel ist ein Anliegen der Voruntersuchung, die Transferinitiative zu verankern, denn nur durch eine entsprechende Verankerung und Verstetigung der Transferinitiative kann es gelingen, den Herausforderungen und der wachsenden Bedeutung eines kontinuierlichen und nachhaltigen Wissens- und Technologietransfers in die mittelständische Industrie gerecht zu werden.

 

Laufzeit:

Juli 2008 bis Dezember 2008

Förderung:

BMBF, Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen"

Ansprechpartner:

Dr. Jörg Abel

 

Publikation zum Projekt

 


 

Pragmatische Einführung ganzheitlicher Geschäftsmodelle in Unternehmen der einfachen Standardfertigung - LEAN

Die öffentliche Diskussion über die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland konzentriert sich vielfach auf forschungsintensive High-Tech-Sektoren und Industriezweige, die komplexe Produkte wie Investitionsgüter und Automobile herstellen. Übersehen wird dabei oft der große Beitrag von Industriesektoren mit standardisierten und traditionellen Produkten für die industrielle Wertschöpfung und ihre Beschäftigung. Dabei handelt es sich beispielsweise um Unternehmen, die Möbel, einfache Blechteile, Baumaterialien oder einfache Elemente für Elektrogeräte herstellen.

Um den steigenden Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft gerecht zu werden, müssen solche Unternehmen Strategien sowohl einer marktorientierten Flexibilisierung als auch einer kostenminimierenden Standardisierung verfolgen. Die vielfach klein- und mittelbetrieblichen Unternehmen stehen vor den Herausforderungen, neues Wissen zu generieren und neue Technologien zu implementieren, externes Wissen aufzugreifen, dafür Netzwerk- und Kooperationsbeziehungen zu nutzen und sich mit einer zunehmenden Internationalisierung von Produktionsstandorten auseinander zu setzen.

Das praxisorientierte Verbundprojekt "Lean Implementation" will für Unternehmen der einfachen Standardfertigung Chancen eröffnen, weiterhin am Standort Deutschland produzieren zu können. Dazu soll ein systematisch begründetes, pragmatisches Implementationskonzept zur Realisierung ganzheitlicher Geschäftsmodelle entwickelt und erprobt werden.

Neben dem Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie sind zwei weitere Forschungseinrichtungen, ein Beratungsunternehmen und fünf Unternehmen des produzierenden Gewerbes Partner in diesem Projekt. Die Federführung liegt beim Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie.

 

Laufzeit:

Februar 2005 bis Januar 2008

Förderung:

Bundesminsterium für Bildung und Forschung, Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe, Rahmenprogramm "Forschung für die Produktion von morgen", Bekanntmachung "Integrierte Modernisierung von Organisation und Führung produzierender Unternehmen"

Projektkoordination und Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Dr. Jörg Abel, Dipl. Kaufm. Sebastian Campagna

 

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Vorstudie: "Organisatorische Wandlungsfähigkeit produzierender Unternehmen"

Im Auftrag des BMBF bearbeitet der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO Stuttgart) und für System- und Innovationsforschung (ISI Karlsruhe) eine Vorstudie zum Thema "Wandlungsfähige Organisation produzierender Unternehmen". In dieser Voruntersuchung soll ermittelt werden, welche Kenntnisse zur Wandlungsfähigkeit vorliegen, welche Methoden und Hilfsmittel verfügbar sind und wie neue Konzepte bewertet werden können. Darauf aufbauend sollen zum einen Potentiale (Handlungsmöglichkeiten) und Lösungspfade aufgezeigt werden, wie Produktionsunternehmen unterschiedlichen Typs den neuen, hohen Anforderungen an Dynamik und Vernetzung von Organisationen entsprechen können, zum anderen soll weiterführender künftiger Forschungsbedarf für das BMBF Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" abgeleitet werden.

 

Laufzeit:

April 2007 bis Dezember 2007

Förderung:

BMBF, Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen"

Kontakt:

Dr. Jörg Abel

 

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Engineering-Dienstleistungen in der Automibilindustrie: Verbreitung, Kooperationsformen und arbeitspolitische Konsequenzen

Seit einigen Jahren sind in der Automobilindustrie Prozesse der Ausdifferenzierung von Unternehmens- und Industriestrukturen beobachtbar. Die Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette werden neu verteilt, neue Unternehmens- und Kooperationstypen entstehen. Diese Veränderungen bringen Bewegung nicht nur in die Struktur der Automobilindustrie selbst, sondern auch in die tradierten Systeme und Prozesse der Interessenvertretung, die mit diesen Veränderungen umgehen müssen. Entsprechend werden im Rahmen dieser explorativen Studie zwei aufeinander aufbauende Fragekomplexe bearbeitet:

Der erste Komplex beschäftigt sich mit der Bedeutung und Verbreitung von Engineering-Dienstleistungen generell und speziell mit der Frage nach der Beziehung zwischen Automobilunternehmen und Engineering-Dienstleistern. Die Klärung dieser Fragen ist unabdingbare Voraussetzung für die Analyse der Hauptfragestellung des Projektes im zweiten Fragekomplex.

Dieser zweite Fragezusammenhang beschäftigt sich mit den Bereichen Arbeitspolitik und Arbeitsbeziehungen. Am Gegenstand der Engineering-Dienstleistungen wird der Fragestellung nachgegangen, inwieweit die traditionellen Institutionen und Verfahren der industriellen Beziehungen in Deutschalnd angesichts sich zunehmend ausdifferenzierender Industrie- und Unternehmensstrukturen auch in Zukunft noch in der Lage sein werden, die Interessen der Arbeitnehmer wirkungsvoll zu vetreten.

 

Laufzeit:

01.02.2006 bis 30.05.2006

Förderung:

Hans-Böckler-Stiftung, Förderungsschwerpunkt "Strukturwandel - Innovation und Beschäftigung"

Projektkoordination und Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Dipl. Ök. Tabea Bromberg

 


 

Policy and Innovation in Low Tech

Knowledge Formation, Employment & Growth Contributions of the "Old Economy" Industries in Europe - PILOT

Ausgangspunkt des theoretischen und empirischen Projektes ist die sozialwissenschaftliche Debatte über den gegenwärtigen gesellschaftlichen Wandel, der vielfach als die Entwicklung zu einer Wissensgesellschaft bezeichnet wird. In dieser Debatte werden Wachstumschancen und die Entstehung neuer Arbeitsplätze wie generell für Unternehmen Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt nur im "High-tech" Sektor gesehen, der auch als wissensintensiver Wirtschaftszweig betrachtet wird. Wirtschaftszweige jedoch, die alte, konventionelle und standardisierte Produkte herstellen, haben in dieser Perspektive in den entwickelten Ländern nur wenig Entwicklungschancen. Solchen auch als "Low-tech" zu bezeichnenden Sektoren und Unternehmen werden in den entwickelten Ländern nurmehr sehr ungünstige Standortbedingungen eingeräumt. Jedoch ist unübersehbar, dass es eine ganze Reihe solcher Unternehmen gibt, die sehr erfolgreich in entwickelten Ländern produzieren. Zudem existieren überzeugende Beispiele für prosperierende Regionen, deren industrielle Basis alte und traditionelle Technologien umfasst. An diese empirischen Befunde knüpft das Projektvorhaben an. Gefragt wird zunächst in einer makroökonomischen Perspektive nach der Tauglichkeit der Konzepte zur Definition und Analyse der Wissensintensität von Wirtschaftssektoren und der hieraus abgeleiteten Datenreihen. Annahme ist, dass die gebräuchlichen Konzepte und die vorliegenden aggregierten Daten Innovationsprozesse nur wenig verläßlich erfassen. Der Kern des Projektes sind allerdings empirische Fallstudien auf verschiedenen Ebenen:

  • Erstens werden die komplexen Prozesse der Genese und der Nutzung von Wissen auf der Ebene einzelner Low-tech Unternehmen analysiert.

  • Zweitens werden die Strategien von Low-tech Unternehmen im Kontext unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten analysiert, um den Stellenwert der Low-tech Produzenten für Innovationsprozesse anderer, möglicherweise von High-tech Unternehmen einschätzen zu können.

  • Schließlich werden die Möglichkeiten einer politischen Unterstützung von Low-tech Produzenten auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene untersucht.

Grundsätzlich basiert das Projektvorhaben auf dem internationalen Vergleich der verschiedenen Fallstudien, die in einer Reihe westeuropäischer wie auch mitteleuropäischer Länder durchgeführt werden.

Die generelle Zielsetzung des Projektes ist ein vertieftes theoretisches und empirisches Verständnis von Prozessen der Wissensgeneses und -nutzung in als Low-tech zu bezeichnenden Wirtschaftssektoren und ihr Beitrag zu Beschäftigung, Wachstum und generell der Innovationsfähigkeit einer Volkswirtschaft als ganzer. Zudem geht es um den Entwurf von Handlungsempfehlungen für politische Instanzen in der EU.

Das Projektkonsortium umfasst elf wissenschaftliche Partner aus insgesamt neun europäischen Ländern. Die Projektkoordination liegt beim Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie.

 

Laufzeit:

Dezember 2002 bis November 2005

Förderung:

EU Kommission, 5.Rahmenprogramm, Leitaktion "Improving the Socio-economic Knowledge Base"

Projektkoordination und Ansprechpartner:

Prof. Dr. H. Hirsch-Kreinsen, Dr. G. Bender

 

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Koordination internationaler Netzwerke von kleinen und mittleren Unternehmen - KoNet

Koordination internationaler Netzwerke von kleinen und mittleren Unternehmen Gegenstand des Projektvorhabens sind Koordinationsprozesse internationaler Netzwerke von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU). Empirisch geht das Vorhaben von dem empirischen Befund aus, dass auch KMU zunehmend in den Sog des sich intensivierenden Globalisierungsprozesses ökonomischer Beziehungen geraten. Konzeptionell schließt das Vorhaben an die sozialwissenschaftliche Debatte um Unternehmensnetzwerke an, die sich allerdings bislang sehr stark auf Großunternehmen konzentriert und die Dimension der Internationalisierung eher am Rande thematisiert. Daraus resultierende konzeptionelle Fragen und empirische Probleme sollen das Vorhaben anleiten. Grundannahme ist, daß aufgrund ihrer "unterkritischen Masse" Netzwerkbildung gerade für KMU ein zentraler Ansatzpunkt zur Bewältigung der nur schwer kalkulierbaren Anforderungen der Internationalisierung sein kann. In Hinblick auf die Realisierung von Netzwerkbeziehungen können allerdings deutliche Differenzen zwischen verschiedenen Wirtschaftssektoren vermutet werden: während in "alten" Wirtschaftssektoren wie der Metallindustrie Ressourcendefizite und damit verwobene Kooperationsvorbehalte KMU oftmals daran hindern, funktionsfähige Netzwerkbeziehungen einzugehen, ist in den "neuen" Sektoren wie der Informatik-, Mikrosystemtechnik- und Multimediabranche aufgrund einer Reihe spezifischer Strukturbedingungen der KMU zumeist eine gegenteilige Situation anzutreffen. Resultat sind vermutlich je spezifische Koordinationsmuster von Netzwerken. Empirisch zielt das Projekt daher darauf, die Besonderheiten und typischen Muster internationaler KMU-Netzwerke zu identifizieren und herauszuarbeiten, welche spezifischen Koordinationsmechanismen dabei vorherrschend sind. Untersucht werden sollen dabei vergleichend KMU-Netzwerke aus "alten" und aus "neuen" Branchen, die sich auf Westeueropa und auf Länder Mittel- und osteuropas erstrecken. Aufbauend auf der empirischen Analyse soll konzeptionell ein Beitrag zur Präzisierung der gegenwärtigen sozialwissenschaftlichen Debatte um Unternehmensnetzwerke in Hinblick auf die Spezifika von KMU-Netzwerken geleistet werden.

 

Laufzeit:

März 2002 bis Mai 2004

Förderung:

Volkswagen-Stiftung, Förderschwerpunkt "Globale Strukturen und deren Steuerung"

Projektleitung:

Prof. Dr. H. Hirsch-Kreinsen

Bearbeiter:

Dipl. Kaufmann P. Le, Dipl. Ökonomin P. Holmgren, Dipl. Kaufmann S. Campagna

 

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Erfolgreiches Wissensmanagement in Kooperations- und Kompetenznetzwerken von Beratungs- und Multimediaunternehmen

Insgesamt zielt das Vorhaben auf die Erforschung und Erprobung neuer Konzepte und Methoden der Wissensgenerierung in organisationsübergreifenden Kooperations- und Kompetenznetzwerken entlang der "Wertschöpfungskette Wissen". Das besondere Interesse richtet sich auf den Modus der Wissensintegration im Rahmen der Entwicklung qualitativ hochwertiger Dienstleistungsangebote bei kleinen mittelgroßen Dienstleistungsunternehmen der Organisationsberatung und der Multimediabranche. In diesem Rahmen wird der LS Wirtschafts- und Industriesoziologie zwei Modellversuche, mit denen der Aufbau, die Koordination und Weiterentwicklung von Kompetenznetzwerken beispielhaft erprobt werden soll, evaluieren.

Neben dem LS Wirtschafts- und Industriesoziologie sind eine ganze Reihe weiterer Institute und Unternehmen Partner dieses Projekts. Die Federführung des Projekts liegt bei der Sozialforschungsstelle Dortmund.

 

Laufzeit:

Juni 2001 bis Mai 2004

Förderung:

BMBF, Rahmenkonzept "Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit"

Kontakt:

Dipl. Kaufmann Peter Le

 


 

SozioNet - Erschließung sozialwissenschaftlicher Fachinformationen im Internet

SozioNet ist ein Projekt, mit dem die Erschließung und Bündelung der sozialwissenschaftlichen und soziologischen Fachinformation und Literatur, insbesondere der "grauen Literatur" angestrebt wird. Ergänzend zu den bereits bestehenden Informationsangeboten des Informationszentrums Sozialwissenschaften in Bonn (IZ), der Virtuellen Fachbibliothek Sozialwissenschaften (VibSoz) und den in Infoconnex gebündelten Aktivitäten, hat SozioNet das Ziel die frei zugänglichen Ressourcen (z.B. Publikationen, Manuskripte, Arbeits- und Forschungsberichte, Diplomarbeiten etc.) im Internet zu vernetzen.

Neben dem LS Wirtschafts- und Industriesoziologie sind zwölf weitere sozialwissenschaftliche bzw. soziologische Lehrstühle und Institute Partner dieses Projekts und wirken in der Pilotphase an der Umsetzung und Evaluierung mit. Die Leitung von SozioNet liegt beim Lehrstuhl Arbeit, Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Darmstadt (Institut für Soziologie).

 

Laufzeit:

01.12.2001 - 31.05.2004

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderprogramm:

Aktionsprogramm "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts"

Projektträger:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Neue Medien in der Bildung und Fachinformation

Kontakt:

Dipl. Kaufmann Sebastian Campagna

 


 

Öffentliche Diskurse über neue Technologien - IT und Weiterbildung in Dortmund

Dieses Vorhaben ist Teil eines landesweiten Projektes, das vom Arbeitskreis Technikfolgenabschätzung und Bewertung des Landes (AKTAB) durchgeführt wird. Das Projekt zielt auf die Initiierung überregionaler sowie lokaler öffentlicher Diskurse über Entwicklung, Nutzung und Konsequenzen neuer Technologien. In diesem Rahmen wird eine Dortmunder Projektgruppe in den Jahren 2001 bis 2003 drei bis vier öffentliche Diskursveranstaltungen über die Auswirkungen neuer IT-Technologien auf die Weiterbildungslandschaft der Region durchführen.

Partner dieses Projektes sind neben dem LS Technik und Gesellschaft weitere Lehrstühle der Universität Dortmund (Prof. Dr. Th. Hermann, FB Informatik; Prof. Dr. H. Neuendorff, WiSo-Fakultät) sowie die Sozialforschungsstelle Dortmund, in deren Hand die Koordination der Dortmunder Aktivitäten liegt.

 

Laufzeit:

Juni 2001 bis Mai 2003

Förderung:

MSWF NRW

Kontakt:

Prof. Dr. H. Hirsch-Kreinsen

 


 

Technologieentwicklung und Wandel organisationaler und institutioneller Strukturen

Das Projektvorhaben untersucht Prozesse der Entwicklung neuer Technologien, die disziplinäre Abgrenzungen und eingespielte organisationale und institutionelle Konstellationen transzendieren. Theoretisch schließt es an die wissenschaftssoziologische These von der Herausbildung eines neuen Modus der Wissens- und Technologieproduktion an, der durch Transdisziplinarität, Vernetzung, internationale Ausrichtung und einen engen Anwendungsbezug charakterisiert ist. Damit verbundene konzeptionelle Fragen und empirischen Probleme leiten das Vorhaben an. Grundannahme ist, dass mit Technologieentwicklungsprojekten nicht bloß neues Wissen und innovative technische Problemlösungen erzeugt, sondern zugleich auch soziale Zusammenhänge transformiert werden.

Empirischer Untersuchungsgegenstand sind Entwicklungsprojekte im Gebiet der Mikrosystemtechnik, die als exemplarisch für die neue Form von Innovationsprozessen angesehen werden könen. Methodisch werden Fallstudien über nationale und internationale Verbundprojekte der Mikrosystemtechnik durchgeführt. In konzeptioneller Hinsicht soll das Vorhaben einen Beitrag zur Klärung offener Fragen in der aktuellen industrie- und techniksoziologischen Debatte über die wachsende Bedeutung von Innovationsnetzwerken leisten. Es verspricht zudem Aufschlüsse über Bedingungszusammenhänge von Innovationsfähigkeit im gesellschaftlichen Maßstab, die auch in technologiepolitisch praktischer Hinsicht nutzbar sein werden. Kooperationspartner in diesem Projekt ist die VDI/VDE Technologiezentrum Informationstechnik GmbH, Teltow.

 

Laufzeit:

Oktober 1998 bis September 2001

Förderung:

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Förderschwerpunkt:

"Regulierung und Restrukturierung der Arbeit in den Spannungsfeldern von Globalisierung und Dezentralisierung"

Projektleitung:

Dr. G. Bender, Prof. Dr. H. Hirsch-Kreinsen

Bearbeiter:

Dr. M. Jonas, Dipl. Volksw. H. Steg

Kontakt:

Gerd Bender

 

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Leitfaden: Regional und global erfolgreich in Netzwerken produzieren

Das Vorhaben zielte auf einen Beitrag zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Unternehmen bei ihrer Positionierung in international ausgerichteten Produktionsnetzwerken. Dazu sollte ein Leitfaden erarbeitet werden, in dem relevante Handlungsdimensionen und Entscheidungshilfen zusammengefaßt werden. Materialbasis waren Erhebungen bei ausgewählten Unternehmen sowie Sekundärauswertungen schon vorliegenden Untersuchungsmaterials. Die Arbeiten des LS Technik und Gesellschaft konzentrierten sich auf die Bedeutung regionaler Standortfaktoren für ihre Internationalisierungsaktivitäten. Dabei wurden insbesondere auch Erfahrungen von "Rückkehrerbetrieben" mit negativen Internationalisierungserfahrungen aufgearbeitet.

Neben dem LS Technik und Gesellschaft waren Partner dieses Projektes: FhG ISI Karlsruhe, ZSH Halle, MUT e.V. Frankfurt. Die Federführung des Projektes lag beim FHG ISI.

 

Laufzeit:

Oktober 1998 bis Februar 2001

Förderung:

BMBF, Rahmenprogramm "Forschung für die Produktion von morgen" (Projektträgerschaft Produktion und Fertigungstechnologien, Karlsruhe)

Projektleitung:

Prof. Dr. H. Hirsch-Kreinsen

Bearbeiter:

Dipl. Volksw. Anja Schulte, Dipl. Kaufmann Peter Le

Kontakt:

Anja Schulz

 

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LOGIK – Lokal und global intelligent kooperieren

An diesem Projektverbund waren neben dem Lehrstuhl das Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI Karlsruhe), das Institut Zukunftswerkstatt Mensch-Umwelt-Technik e.V. (MUT Frankfurt) und das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) beteiligt; die Koordination lag beim ISI Karlsruhe. Der Lehrstuhl Technik und Gesellschaft bearbeitete in diesem Kontext Fragen nach Standortproblemen und Standortentscheidungen von Klein- und Mittelbetrieben im Spannungsfeld von Globalisierung und Regionalisierung.

Bei diesem Projekt handelte es sich um eine vorrangige Aktion für das geplante Förderprogramm des BMBF "Forschung für die Produktion von morgen"; es wurde vom BMBF (Projektträgerschaft Produktion und Fertigungstechnologien, PFT Karlsruhe) gefördert und lief bis Ende 1999.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen

 

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Einfache Produkte intelligent produzieren

An diesem Verbundprojekt war der Lehrstuhl zusammen mit dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V.(ISF München), dem Institut für Arbeitswissenschaft, Fabrikautomatisierung und Fabrikbetrieb der Universität Magdeburg (IAF) und einer Reihe von Industrieunternehmen beteiligt. Die Federführung des Projektes lag beim ISF München. Gegenstand des Projektes waren verlagerungsgefährdete Produktionsprozesse, in denen einfache Standardprodukte hergestellt werden. Gefragt wurde, welche Innovationsstrategien die Unternehmen verfolgen müssen, um solche Produktionsprozesse in Deutschland zu erhalten. Im Rahmen dieses Projektes hatte der Lehrstuhl die Leitung und Moderation eines projektbegleitenden "assoziierten" Arbeitskreises übernommen.

Das Projekt wurde bis Ende 1999 vom BMBF im Rahmen des Förderprogramms "Produktion 2000" (Projektträgerschaft Produktion und Fertigungstechnologien, PFT Karlsruhe) gefördert.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen

 

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Nebeninhalt

Kontakt

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen
Tel.: 0231 755-3718