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Neue Veröffentlichung im Review of Accounting Studies

Earnings management around the Tax Cuts and Jobs Act of 2017

In der neuen Studie im Review of Accounting Studies untersucht Max Pflitsch von der Professur International Business Taxation gemeinsam mit Koautoren aus der Wisconsin School of Business und der Technischen Universität München, wie Unternehmen auf die Senkung des US-Körperschaftsteuersatzes reagieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Umfang Unternehmen verschiedene Formen des Earnings Managements einsetzen, um steuerliche und bilanzielle Anreize gleichzeitig zu berücksichtigen.

Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen verstärkt realwirtschaftliche Maßnahmen (real activity manipulation) nutzen, um steuerpflichtige Gewinne aus der Zeit vor der Steuerreform in die Phase nach der Reform mit niedrigeren Steuersätzen zu verlagern. Auf diese Weise sparen die untersuchten Unternehmen insgesamt zwischen 9,1 und 11,0 Milliarden US‑Dollar an Steuern. 

Gleichzeitig findet die Studie Evidenz dafür, dass Unternehmen bilanzielle Gestaltungsspielräume (accrual-based earnings management) einsetzen, um in der Hochsteuerperiode höhere ausgewiesene Gewinne zu berichten und damit die negativen Effekte der steuerlich motivierten Gewinnverlagerung auf die Finanzberichterstattung abzumildern.

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