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Lehrkonzept

Das Lehrkonzept am Lehrstuhl Entrepreneurship und Ökonomische Bildung orientiert sich an den vier Schwerpunkten Inhalte, Methoden, Medien und Praktika:

Inhalte:

Neben der Bildung von ausgewählten wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten, legt der Lehrstuhl Entrepreneurship und Ökonomische Bildung ebenso einen Fokus auf didaktische Einführungen, um die Gegenstandsbereiche der Wirtschaftswissenschaft auch Studienanfängern näher zu bringen. Folgende Themen und Inhalte werden schwerpunktmäßig vermittelt:

  • Ökonomische Denkschulen
  • Betriebswirtschaftliche Themen:
    • Finanzbuchhaltung
    • Vollkosten-, Teilkosten-, Plankosten-, Prozesskostenrechnung
    • Bilanzanalyse, Bilanzpolitik
    • Bewegungsbilanzen, Kapitalflussrechnungen
    • Einführung in die Personalentwicklung
  • Weiterführende Inhalte:
    • Financial Literacy
    • Verhaltensökonomik, Aktien, Börsen
    • Personalentwicklung – Wissensmanagement, Wissensbilanzierung
    • Theorien komplexer Systeme (Chaostheorie, Synergetik, Katastrophentheorie)
Methoden:

Um Lernen nachhaltig und innovativ zu gestalten, setzen wir auch im Sinne der Kompetenzorientierung eine Vielzahl von Methoden in der Lehre ein. Je nach Inhalt und Zielsetzung kommen zum Einsatz:

  • Business Gaming und Game Development: Spielerisch und praxisnah lernen Studierende betriebswirtschaftliche Inhalte an eigenständig entwickelten Planspielen. Aktuell eingesetzte Planspiele sind:
    • Managementplanspiele wie das computer- und internetbasierte „Campus Career Competition-Management“ in deutscher und englischer Version, 
    • das Finanz- und Umweltplanspiel „Energie, Klimaschutz und Verbraucher“ sowie
    • das computer- und internetbasierte Börsenplanspiel „Campus Career Competition – Shareholder“.
  • Case Studies: Eine exemplarische Situation, die weitgehend der Realität entspricht und ein wirtschaftliches Problem enthält, ist der Ausgangspunkt einer jeden Fallstudie. Im Vordergrund der Lehre mit Case Studies stehen einerseits die lösungsorientierte Fallstudienanwendung und andererseits die eigenständige und selbstverantwortliche Fallstudienentwicklung, die sich dabei an der ‚Sherman-Method' orientieren.
  • Wikis (Forschendes Lernen): Das wirtschaftsdidaktische Online-Lexikon beinhaltet Fachbegriffe aus den Bereichen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, allgemeine Wirtschaftsdidaktik sowie Projekte der Ökonomischen Bildung. Von Studierenden verfasst und kontinuierlich ergänzt und weiterentwickelt werden die Fachartikel der Öffentlichkeit bereitgestellt.
  • Threshold Concepts: Schwellenkonzepte gelten als die herausragenden Konzepte eines Fachgebiets, die den Lernenden eine neue Gedanken- und Ideenwelt eröffnen. Das Übertreten dieser Lernschwellen hat eine transformative und integrative Wirkung auf das Verständnis der Disziplin sowie auf die Handlungen der Lernenden im Alltag. Schwellenkonzeptorientierte Lehrveranstaltungen sowie die Entwicklung einer Technologie zum Nachweis von Lernschwellen im Sinne von Phasenübergängen in nichtlinearen dynamischen Lernszenarien in der Ökonomik stehen im Mittelpunkt.
  • Geschäftsprozessorientierung: Ein wichtiger Aspekt integrativer Hochschullehre sind geschäftsprozessorientierte Schulungen unter dem Einsatz von modernen IT-Technologien und die beispielhafte Illustration praxis-relevanter Abläufe mit Hilfe betriebswirtschaftlicher Standardsoftware, wie z.B. SAP R/3.
Medien:

Neben dem vielfältigen Einsatz an Methoden spielt auch der vielfältige Einsatz an Medien eine große Rolle in der Lehre. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den neuen digitalen Medien, dessen besondere Potentiale sich durch deren Zeit- und Ortsunabhängigkeit ergeben. Aktuell in der Lehre eingesetzt Medien sind:

  • Computerprogramme (Simulationssoftware, Mindmaps, Spiele)
  • Beamer
  • E-Whiteboards
  • Tablet-PCs (iPads)
  • Videokonferenzsysteme
  • Internettechnologien (Second Life, Lernplattformen wie BeOpen, Web 2.0, Wikis, etc.)
Praktika:

Im Rahmen der Junior Business School erhalten Studierende an allgemeinbildenden Schulen in der Oberstufe die Möglichkeit einen intensiven Einblick in die schulische Praxis. In der Lehrerrolle begleiten sie den dreigliedrig aufgebauten Wirtschaftsunterricht, der neben der Durchführung von Planspielen und dem Erlernen von Basics unternehmerischen Handelns mit einem Praxisprojekt abschließt. Der Erfolg der Junior Business School wurde bereits durch Auszeichnungen wie „Nachhaltig lernen“ der Weltdekade 2010/11 der Unesco und dem Initiativpreis für Aus- und Weiterbildung (DIHK, Wirtschaftswoche) gekrönt.



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Kontakt

Entrepreneurship und Ökonomische Bildung Sekretariat
Tel.: 0231 755-5260